Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da das Medikament nur zu bestimmten Zeitpunkten während der Schwangerschaft eingenommen werden darf. Der Wirkstoff wird oral eingenommen oder inhaliert und innerhalb von einigen Stunden vollständig resorbiert. Bei der Wirkung von Clenbuterol nehmen die beiden Gegenspieler des Nervensystems, der Sympathikus und der Parasympathikus eine wichtige Rolle ein. Außerdem werden auch allergische und entzündliche Reaktionen, die oft mit Atemnot einhergehen und häufig bei Asthma und copd auftreten, durch Clenbuterol unterdrückt und verhindert. Es ist aber kein Mittel, um einen akuten Asthmaanfall zu behandeln, sondern dient zur langfristigen Verbesserung der Krankheit, also einer Langzeittherapie. Dazu gehören andere Beta-2-Sympathomimetika, die gezielter die Atemwege erweitern, sowie Kombinationstherapien mit entzündungshemmenden Wirkstoffen. Diese Kombinationstherapien zeigen bei Asthma und COPD oft eine bessere Wirksamkeit als die Monotherapie mit einem der Wirkstoffe allein. Durchsuchen Sie hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung, Nebenwirkungen und Dosierung. Es wird im Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Gruppe nicht inhalativ, sondern als Tablette oder Lösung zum Einnehmen verabreicht. Es wird zur Langzeittherapie von Asthma Bronchiale, COPD und chronisch obstruktiver Bronchitis eingesetzt. Clenbuterol ist ein langwirkendes Antiasthmatikum und Broncholytikum. Allgemeine Informationen zu Wechselwirkungen finden Sie hier ». Ebenso sollten Menschen, die noch an weiteren Krankheiten leiden, darauf achten, dass Clenbuterol negative Auswirkungen auf ihren Organismus haben kann, der die weiteren Krankheiten verschlechtern könnte. Zudem ist es äußerst wichtig, bei einer Kombination mit anderen Medikamenten auf mögliche Wechselwirkungen zu achten, da es sonst zu gefährlichen Komplikationen kommen kann. Menschen, die tri- oder tetrazyklische Antidepressiva nehmen müssen oder auch MAO-Hemmer, sollten nicht gleichzeitig Clenbuterol einnehmen, da dies zu Tachykardie und zu einem verstärkten Pulsschlag führt. Diabetiker müssen bei der Anwendung des Atemwegsmedikaments darauf achten gleichzeitig ihren Blutzuckerspiegel zu erhöhen, da er infolge der Wirkung von Clenbuterol gesenkt wird. Zunächst entsteht bei einer zusätzlichen Anwendung von Medikamenten mit ähnlicher Wirkung wie beispielsweise anderer Beta-2-Sympathomimetika sowohl eine Wirkungssteigerung als auch eine Verstärkung der Nebenwirkungen. Obwohl diese Kombination vollkommen legal ist, können in einigen Fällen leichte Nebenwirkungen auftreten, die allerdings nach wenigen Tagen von allein verschwinden. Wurde Clenbuterol von einem Arzt verschrieben, können diese Nebenwirkungen natürlich auch auftreten, sie verschwinden allerdings nach wenigen Tagen. Wer Clenbuterol allerdings zu Dopingzwecken nutzt, kann mit einigen unangenehmen Nebenwirkungen rechnen. Einige Untergrundlaboratorien bieten jedoch auch Clenbuterol Tabletten zu je 40 mcg (0,04 mg) an, was gerade Anwender beachten sollten. Es ist bei der Einnahme von Clenbuterol sehr empfehlenswert viele Nährstoffe und Vitamine sowie genügend Wasser zu sich zu nehmen, um ungeliebte Nebenwirkungen vorzubeugen. Zudem sorgen auch Entwässerungsmedikamente und Herzglykoside für eine Verstärkung der Nebenwirkungen. Wenn man zusätzlich Betablocker einnimmt, muss man künftig auf andere Herzmedikamente ausweichen, da die Betablocker der antiasthmatischen Wirkung von Clenbuterol entgegenwirken. Übersäuerung des Blutes (Azidose) wurde bei Clenbuterol-Überdosierungen beobachtet. Nach Verschlucken zu hoher Dosen können auch Beschwerden des Magen-Darm-Traktes einschließlich Übelkeit und Erbrechen auftreten. Nach Überdosierungen ist über kurzzeitige Unruhe und Durchfall berichtet worden. Wenn Sie versehentlich mehr als die vorgeschriebene Dosis eingenommen haben, verständigen Sie bitte einen Arzt. Im Zuge abnehmender Beschwerden kann die Dosis auf eine halbe Tablette jeweils morgens und abends reduziert werden. Die Tageshöchstdosis für Erwachsene beträgt fünf Tabletten. Bei starken Atemwegsbeschwerden ist es möglich, bis zu drei Tage lang zweimal 2 Tabletten täglich einzunehmen. Jede Tablette enthält 0,02 mg Clenbuterolhydrochlorid. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. Es kann vorkommen, dass wir Ihnen auf apotheken.de unter "Apotheken in Ihrer Nähe" Apotheken präsentieren, die nicht in Ihrer unmittelbaren Umgebung sind. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Bei der Einnahme von Clenbuterol kann es zu verschiedenen Nebenwirkungen kommen. Verwenden es dagegen übergewichtige und untrainierte Menschen zum Abnehmen, ist der Erfolg meist nur von kurzer Dauer. Diese Mittel können sowohl in Form von Tabletten, Tropfen oder Saft eingenommen werden. Da es sich bei dem Wirkstoff um ein lang wirkendes Beta-2-Sympathomimetikum handelt, eignet es sich zur Dauertherapie. Wenn es unbedingt Clenbuterol sein muss, dann bitte nur zum Abnehmen, aber das Mittel nicht, als Dopingmittel missbrauchen. Beioraler Überdosierung sollte eine Magenspülung erwogen werden.Aktivkohle und Abführmittel können die unerwünschte Resorption desβ2‑Sympathomimetikums günstigbeeinflussen. Die Behandlung nachβ2‑sympathomimetischer Überdosierung erfolgthauptsächlich symptomatisch. Bei hohen Einzeldosen ist bei anderenβ‑Adrenergika eine dosisabhängige Senkung desSerumkaliumspiegels beobachtet worden. Darüberhinaus wurde bei Überdosierung von Clenbuterol eine metabolischeAzidose beobachtet. Fälle mitlebensbedrohlichem Verlauf und tödlichem Ausgang sind beobachtetworden, insbesondere bei Überdosierung von Clenbuterol im Rahmenvon missbräuchlicher Anwendung. • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Um Schlaflosigkeit vorzubeugen, sollten Sie dieses Medikament nicht abends einnehmen. Die empfohlene Höchstdosis des Arzneimittels pro Tag beträgt 160 µg. Als Ergänzung werden Betablocker und Ketotifen empfohlen, um die Möglichkeit der oben genannten Nebenwirkungen zu verringern.